Bürgermeisterkandidatin Sandra Röse stellt sich vor

9. Februar 2019
Von Frau zu Frau…. Im Gespräch mit Pressesprecherin Margret Lueßen

Kennengelernt habe ich die Bürgermeisterkandidatin der CDU Sandra Röse vor drei Jahren. Es war Kommunalwahlkampf. Für Sandra Röse sollte die 2. Legislaturperiode im Oytener Gemeinderat für die CDU beginnen. Wie nicht anders zu erwarten hat die schon damals sehr engagierte Kommunalpolitikerin ihren Platz im Rat der Gemeinde Oyten festigen können. Heute ist sie aktiv im Ausschuss für Wirtschaft & Finanzen und im Schulausschuss, ihren beiden Spezialgebieten. Sie ist ehrgeizig, fragt nach, antwortet auf Fragen souverän und selbstsicher, man spürt bei ihr die Freude an der politischen Arbeit.

Über viele Themen haben wir gesprochen. Ihre Antworten können Sie künftig hier lesen. Sie können Sandra Röse so kennenlernen, wie ich die Möglichkeit hatte, sie k
ennen zu lernen, die vielleicht erste Frau an der Spitze Oytens. Im Laufe der kommenden 15 Wochen werden Sie an dieser Stelle lesen können, für welche Ideale sie einsteht, wie sie sich ihre künftige Arbeit im Rathaus Oyten vorstellt, was sie anders machen und weiterhin unterstützen will. Zu allen Themen wird es immer nur wenige Fragen geben, mehr davon in der nächsten Woche. Bleiben Sie neugierig!

Sandra, bei Deiner Vorstellung zur Bürgermeisterkandidatur hast Du mit einem prägnanten Satz, einem Zitat von Margaret Thatcher begonnen: Wenn Du etwas erklärt haben willst, frag einen Mann. Wenn Du etwas erledigt haben willst, frag eine Frau! Wie stellst Du Dir Deine künftige Arbeit frei nach dem oben erwähnten Motto vor?

    Zunächst mal sehr gesprächsintensiv - und das nicht nur auf der Leitungsebene. Nach den Gesprächen und der Bestandsaufnahme wird es dann produktiv. Mir ist es immer wichtig, keine karierten Maiglöckchen zu zaubern und nicht im Detail zu vergehen. Einer meiner Dozenten hat mal gesagt: „Wenden Sie nicht 80% Ihrer Energie für Dinge auf, die nur 20% an Bedeutung haben.“ Und so versuche ich also immer das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden, damit ich die Aufgaben effektiv und zügig erledigen kann.


Dein Mann Christian begleitet Dich häufig, man sieht in Euch eine Einheit, er unterstützt Dein politisches Engagement, ist selbst Mitglied der CDU. Ihr habt 2 Kinder, eine 16jährige Tochter und einen 11jährigen Sohn. Wie stellst Du Dir Beruf und Familie im guten Einklang künftig vor und findest Du auch bei den Kindern Unterstützung für Deine neue Aufgabe?

    Beruf und Familie so zu vereinbaren, dass es weder auf Kosten der Kinder noch auf Kosten des Partners geht, verlangt uns schon viel ab. Das weißt du ja auch aus eigener Erfahrung. Ich glaube, solange wir nicht aufhören, miteinander zu reden und bereit sind, uns auch mal zurückzunehmen, können wir als Familie alles schaffen. Unsere Kinder unterstützen uns auch jetzt schon. Bei uns hat jeder seinen Anteil an den haushaltlichen Aufgaben. Das funktioniert mal besser, mal schlechter und natürlich verhandeln die Kinder auch regelmäßig nach, aber alles in allem habe ich keinen Anlass zur Beschwerde


Du arbeitest derzeit als selbständige Unternehmensberaterin in Bremen. Wenn Du als Oberhaupt der Gemeinde tätig bist, wirst Du Verantwortung für viele Mitarbeiter haben. Welchen Führungsstil willst Du favorisieren?

    Den Partizipativen, wo und mit wem immer es möglich ist. So habe ich es auch schon früher gehandhabt. Nichts ist motivierender als Wertschätzung, die Möglichkeit der Mitgestaltung und Weiterentwicklung.


Viele Themen haben Dich über die Jahre in der Kommunalpolitik begleitet. Wo siehst Du den dringlichsten Handlungsbedarf?

    Die Digitalisierung der Abläufe in der Verwaltung voranzutreiben, die Oytener wieder mehr für Politik zu interessieren, Politik in Oyten transparenter, freundlicher und schneller zu machen und die Gemeinde auf die Folgen des demografischen Wandels vorzubereiten. Die Reihenfolge möchte ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festlegen
.

Als künftige Bürgermeisterin wird Deine maßgebliche Aufgabe darin bestehen, für die Menschen und ihre Anliegen ein Ohr zu haben. Wie willst Du den Bürgerinnen und Bürgern „begegnen“?

    Offen und interessiert. Sicherlich auch auf neuen Wegen der Kommunikation. Wir Menschen begegnen uns heute ja nicht mehr nur physisch sondern auch technologisch. Dafür haben wir hier noch keine rechten Strukturen, dass ist auf jeden Fall auch ein spannendes Projekt. Ich ziehe allerdings die persönliche Begegnung immer vor und werde eine Möglichkeit finden, persönlich erreichbar und ansprechbar zu sein.


Noch 16 Wochen bis zur Bürgermeisterwahl. Lesen Sie hier in den nächsten Wochen weiter, um am Wahltag ganz sicher zu sein, dass Ihr Kreuz bei Sandra Röse genau an der richtigen Stelle ist!

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