Volle Hütte beim Sommerfest der CDU
Etwa 70 Gäste waren der Einladung des CDU Gemeindeverbandes Oyten zum diesjährigen Sommerfest auf dem Hof der Familie Oelkers gefolgt. Bei Grillwurst und Bier war Gelegenheit zum Austausch untereinander und zur Einstimmung auf die Kommunalwahl am 11. September. Für die Gäste war es eine gute Möglichkeit, die Kandidatinnen und Kandidaten der CDU einmal näher kennen zu lernen. Der Landtagsabgeordnete Axel Miesner bestärkte die Oytener CDU in ihrem Vorhaben, die absolute Mehrheit der SPD brechen zu wollen.
IGS in Oyten genehmigt
„Nun ist es amtlich. Die integrierte Gesamtschule (IGS) in Oyten kommt.“ Das teilte der CDU Landtagsabgeordnete Axel Miesner heute der Oytener CDU Gemeinderats-fraktion mit. Die IGS kann ihren Betrieb zum Schuljahr 2012/13 aufnehmen. In einer Arbeitsgruppe, für die sich interessierte Lehrkräfte bewerben können, wird nun das Konzept für die IGS erarbeitet. Man habe nun in Oyten die Chance, „ein zukunfts-weisendes Schulkonzept umzusetzen und bildungspolitisch ein im Landkreis Verden bisher nicht vorhandenes Angebot zu schaffen“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Kai Grönke. Für Grönke ist die IGS in Oyten schon deshalb ein Erfolg, weil man es über die Parteigrenzen hinweg und teilweise gegen Widerstände aus anderen Gemeinden geschafft habe, die Eltern auf diesen neuen Bildungsweg mitzunehmen. Ziel müsse es allerdings sein, in Oyten ein gymnasiales Angebot zu schaffen, damit Schülerinnen und Schüler auch in Oyten Abitur machen könnten. Nur dann sei der IGS ein wirklicher bildungspolitischer Erfolg beschieden. Jetzt konzentriere man sich aber zunächst darauf, der IGS in Oyten den bestmöglichen Start zu ermöglichen und im Schulwesen des Landkreises Verden eine neue Konstante zu schaffen, die Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Lehrkräften wieder die Möglichkeit einer verlässlichen Planung der Bildungslaufbahn gibt.
Was bringt uns Europa? Europa-Mayer in Oyten.
„Was bringt uns Europa?“ Mit dieser und anderen Fragen wurde der Europaabgeordnete Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Mayer auf der gestrigen Diskussionsveranstaltung des CDU-Gemeindeverbandes Oyten konfrontiert. Mayer, seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments, erklärte den interessierten Zuhörern die Funktionsweise der EU. So seien Entscheidungen durch die EU nur in solchen Bereichen möglich, in denen die Mitgliedsstaaten Ihre Souveränität auf die EU übertragen hätten. Dies sei allerdings noch immer in zu wenigen Bereichen der Fall, so etwa in der Frage der Bankenaufsicht, die angesichts der gegenwärtigen Staatenkrise vor allem in Südeuropa in aller Munde sei. Das Festhalten an nationalstaatlichem Denken sei angesichts der globalen Herausforderungen nicht mehr zeitgemäß. Einzelne Staaten könnten Problemfragen zwar in bilateralen Verträgen regeln, eine effektive Durchsetzung sei aber nur unter dem Dach der EU möglich. Einer Infragestellung der EU insgesamt erteilte Mayer eine klare Absage. Die EU sei Garant für Frieden und Stabilität in Europa. Dies funktioniere allerdings nur, wenn sich die Mitgliedsstaaten an die verabredeten Regeln hielten. So war denn auch der Vortrag von Professor Mayer ein klares Plädoyer für Europa und Mayer wurde der Adresse seiner Internet-Homepage mit „www.europa-mayer.de“ mehr als gerecht.
CDU Frühschoppen – der Sonnenschein lud viele ein
Die Sonne schien kräftig und die Blaskappelle Oytens spielte tolle Musik am Sonntag im Alten Krug in Oyten. Eine sehr gelungene Veranstaltung der CDU Oyten, die von Bodo Becker organisiert wurde. Dr. Kai Grönke stellte den Oytener Bürgern sein neues Kandidatenteam vor, dieses bestehe , so Grönke aus einem gelungenen Mix aus jüngeren und älteren, weiblichen und männlichen, sowie ratserfahrenen Kandidaten und Neueinsteigern. Unser Ziel müsse herauskommen, und das sei die absolute Mehrheit der SPD zu brechen, um Entscheidungen auf eine breite Basis stellen zu können.
Gerade die neuen Kandidaten wie Frau Sandra Röse, die als Beratende Bürgerin für den Bereich Schule und Soziales zuständig ist, oder Frau Sylvia Schmidt die als Beratende Bürgerin für den Bereich Jugend Kultur und Sport fungiert, sind eine Bereicherung für den CDU Gemeindeverband Oytens. Frischer Wind, neue Ideen und Verständnis für die Oytener Bürger-/innen sind den beiden wichtig.
Bundestags Abgeordneter Mattfeld und Landtagsabgeordneter Miesner beglückwünschten Dr. Grönke zu diesem tollen Team und zu der gelungenen Veranstaltung.
Bei einem Glas Bier, Leberkäse und Weißwürstel kamen interessante und informative Gespräche auf.
Alles im allen ein super Frühschoppen.
Energiekonzept für die Gemeinde Oyten
CDU-Ratsfraktion Oyten Bodo Becker - Oyten, 16.08.2011
Rat und Verwaltung der Gemeinde Oyten
Hauptstraße
28876 0yten
Energiekonzept für die Gemeinde Oyten
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Cordes,
auch Kommunen können und müssen im Rahmen ihrer Selbstverwaltung eigenverantwortlich und nachhaltig Klimaschutz betreiben. Hierfür lassen sich die lokalen Ressourcen wie Biogas, Nahwärmenetze, Windenergie und Blockheizkraftwerke z.B. für Mehrfamilienhäuser oder größere Wohngebiete wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll für die Erneuerbare Energien nutzen.
In Oyten wurde bislang zwar das eine oder andere zum Thema Klimaschutz beigetragen. So wurden die Schulen energetisch teilsaniert. das Feuerwehr- gerätehaus in Oyten mit Photovoltaik versehen; die neue Sporthalle an der Pestalozzistraße wird ebenfalls mit einer Anlage ausgestattet. Die öffentlichen Einrichtungen nutzen seit kurzem Naturstrom. Derzeit wird überlegt, wie zukünftig stromsparende Straßenbeleuchtungssysteme genutzt werden können.
Dieses sind aber nur Einzelaktionen. Die CDU-Fraktion hält angesichts der Bedeutung des Klimaschutzes die Erstellung eines strukturierten und vernünftig konzipierten Gesamtkonzeptes für erforderlich und beantragt die Erarbeitung und Aufstellung eines solchen Konzeptes. Da die Gemeinde dafür nicht über ausreich- ende Ressourcen verfügt, ist fachliche Unterstützung heranzuziehen. Hierfür bieten sich beratende Fachbüros wie z:B. das europäische Netzwerk RURENER an.
Ziel muss es sein, dass sich Oyten mittelfristig weitgehend selbst versorgen kann. In dieses Konzept sind nicht nur die öffentliche Hand und Gewerbebetriebe einzubeziehen, sondern insbesondere auch frühzeitig die Privathaushalte als unsere größten Energieverbraucher zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Bodo Becker
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

